Sie sind hier:

Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen in der Schule

.

Losung für Montag, 30. März 2020

Wo ist jemand, wenn er fällt, der nicht gern wieder aufstünde? Wo ist jemand, wenn er irregeht, der nicht gern wieder zurechtkäme?
Jeremia 8,4

Lehrtext für Montag, 30. März 2020

Jesus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.
Johannes 6,37

.

Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen in der Schule

06.02.2020 (10:00 - 13:00)

Ein Praxisworkshop für Studierende der Ev. Theologie auf Lehramt (alle Schulformen)

Immer wieder haben Lehrer und Lehrerinnen mit SchülerInnen im Unterricht zu tun, die aus ihrer Heimat flüchten mussten oder mit Jugendlichen und Kindern, die durch andere Ereignisse traumatisiert wurden. Traumatisierende Erlebnisse ziehen tiefgreifende psychische Veränderungen nach sich. Daher brauchen Mädchen und Jungen mit traumatischen Erfahrungen BegleiterInnen, die die Kinder in ihren besonderen Verhaltensweisen verstehen und ihnen helfen.
Jedoch fehlt es den Unterrichtenden oftmals an Informationen: Woran erkenne ich ein Trauma? Wie kann ich damit professionell umgehen? Was bedeutet das für die Unterrichtsgestaltung, wenn traumatische Erfahrungen sich auf die kognitive, soziale und emotionale Entwicklung auswirken?
Besonders ReligionslehrerInnen genießen in der Schule ein hohes Vertrauen und werden daher mit diesem Thema in besonderer Weise konfrontiert.

Der Praxisworkshop gibt einen Überblick über Ursachen und Erscheinungsformen von Traumatisierungen und bietet Informationen, Hilfen und Anregungen für den Schulalltag. Die Referentin wird das Thema anhand von authen­tisch­en Beispielen aus der Schule praxisnah bearbeiten.

Referentin: Petra Wassill, Fachberaterin für Psychotraumatologie, Schulpfarrerin in Wuppertal
Anmeldung bis 30.01.2020 an: tuulia.telle-steuber@esg-wuppertal.de

Der Workshop ist ein Angebot im Rahmen der „Kirchlichen Begleitung“ für Studierende der Evangelischen Religionslehre.

Zurück

.